Arbeiten für das Eschentriebsterben gehen gut voran

Seit vergangenem Montag arbeitet das Personal der Forstverwaltung an den pilzbefallenen Eschen im Lechauwald. Foto: Forstverwaltung Augsburg

Seit vergangenem Montag arbeitet das Personal der Forstverwaltung an den pilzbefallenen Eschen im Lechauwald. Foto: Forstverwaltung Augsburg

Wie berichtet, sind zahlreiche Eschen im Lechauwald von einem Pilz befallen. Die Verkehrssicherungsmaßnahmen sind in vollem Gange. Derzeit läuft alles nach Plan.

Der Hugenottenweg, die Siebenbrunner Straße und die Siebentischstraße sind bereits „bearbeitet“. Mitarbeiter der städtischen Forstverwaltung haben etwa 30 gefährliche Eschen gefällt und zahlreiche per Hubsteiger gepflegt, also einzelne abgestorbene Äste, die über die Wege hingen, abgeschnitten.

Waldbesucher zeigen Verständnis

Die Forstverwaltung bedankt sich ausdrücklich bei den einsichtigen Augsburger Waldbesuchern, die die Absperrungen wegen der Fällmaßnahmen akzeptieren. Die Arbeiten werden voraussichtlich noch bis Freitag dieser Woche andauern. Kommende Woche werden die Forstwirte im Haunstetter Wald mit der Sanierung beginnen. Dort müssen allerdings weit weniger Eschen gefällt, jedoch auch einige beschnitten werden.

Bild: Forstverwaltung Augsburg

Foto: Forstverwaltung Augsburg

Die Maßnahme hat sich gelohnt. Erst jetzt ist zu sehen, dass der Pilz in einigen mächtigen Eschen weit vorangeschritten ist.

Einige der anfallenden Stämme werden an örtliche Sägewerke verkauft. Diese stellen daraus Bohlen und Bretter her, zum Beispiel für Fußböden oder Treppenstufen. Dünnere Stammteile werden als Brennholz abgegeben. Allerdings wird etliches an Stämmen, teilweise ganze Bäume, aus naturschutzfachlichen Gründen im Wald belassen. Das Totholz bietet großes Naturtheater im Kleinstmaßstab. (pm/rs – augsburg.de)