Info-Portal Energiestandort 2015 ab heute für Öffentlichkeit freigeschaltet

Stadtwerke Augsburg begrüßen Stadtratsbeschluss zur detaillierten Prüfung von Kooperationsmodellen mit erdgas schwaben

es2015

www.energiestandort-2015.de

Mit klarer Mehrheit beschloss der Augsburger Stadtrat gestern in nichtöffentlicher Sitzung, dass die Prüfung einer möglichen Kooperation der kommunalen Stadtwerke (swa) mit dem regional aktiven kommunalen Versorger erdgas schwaben (es) fortgesetzt werden soll. Wie unter dem Prozessnamen „Energiestandort 2015“ bereits vielfach kommuniziert, werden auch die nächsten Schritte ergebnisoffen sein. Ziel der Untersuchungen und Verhandlungen sind klare und belastbare Aussagen, die dem Stadtrat zur weiteren Entscheidung dienen. Nach dem positiven Beschluss kann auch die breite und tiefe Kommunikation mit der Öffentlichkeit starten. Daher schalten swa und es heute das Info-Portal zum Energiestandort 2015 frei, auf das bisher nur die Mitarbeiter von swa und es Zugriff hatten. Unter www.energie-standort-2015.de werden alle Fragen rund um das komplexe Verfahren seit Beginn der Machbarkeitsstudie mit Texten und Filmen erklärt.

Die Machbarkeitsstudie, die von den Mitarbeitern der Unternehmen und dem Beratungsunternehmen A.T. Kearney erstellt worden war, hatte nennenswerte Potenziale in verschiedenen Szenarien der Zusammenarbeit ermittelt. Der Geschäftsführer von swa und es Klaus-Peter Dietmayer, präsentierte dem Stadtrat im öffentlichen Teil der gestrigen Sitzung die wesentlichen Ergebnisse der Studie. Zahlen, die im Bereich der Geschäftsgeheimnisse liegen, wurden im nichtöffentlichen Teil der Sitzung vorgestellt. Nach der Abstimmung äußerten sich beide Geschäftsführer, Klaus-Peter Dietmayer und Dr.Walter Casazza, erfreut über die Chance, die Prüfung in die nächste Etappe zu führen. Klaus-Peter Dietmayer: „Die bisherigen Untersuchungen durch die Mitarbeiter und das Beratungsunternehmen zeigen hohe Wertschöpfungspotenziale. Das wollen wir jetzt genauer untersuchen. Deshalb freue ich mich über den Beschluss, der uns die Chance zur Vertiefung und Verifizierung der bisherigen Erkenntnisse gibt. Wichtig ist und bleibt, dass die Stadt Augsburg immer „Herr im Haus“ der swa bleibt. Auch durch eine Beteiligung durch die Thüga AG wird die Stadt Augsburg Mehrheit behalten. Was die Umsetzung der Energiewende betrifft: Es gibt dafür kein Lehrbuch, das Thema Energiewende bedarf sehr starker Förderung und muss nachhaltig und zukunftsorientiert angegangen werden.“

Eine mögliche Kooperation im Energiebereich wird innerhalb der swa auch als Chancen zur Stärkung des gesamten Unternehmens gewertet. Dazu Dr. Walter Casazza: „Als Geschäftsführer eines kommunalen Unternehmens ist es unsere Pflicht, über den aktuellen Horizont hinausschauen und Chancen zu prüfen. Ich sehe durch eine Kooperation eine Stärkung des zukünftigen Unternehmens, vor allem im Hinblick auf den Querverbund des Verkehrs.“

Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl sieht den gestrigen Stadtratsbeschluss als weiteren konsequenten Schritt im Verfahren:„Durch die detaillierte Prüfung wird darauf hingearbeitet, dass wir im Stadtrat zu einer Entscheidungsreife kommen. Das können wir nur mit belastbaren Zahlen.“