Interkulturelle Mediatoren für Gesundheit in Augsburg

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Foto: Leena Volland

Das interkulturelle Gesundheitsprojekt „MIMI – Mit Migranten für Migranten“ fördert und informiert Menschen mit Migrationshintergrund über das deutsche Gesundheitssystem. Dabei werden Mediatoren ausgebildet, die in der jeweiligen Muttersprache ihre Landsleute in Augsburg über Unfallprävention, Impfungen, Diabetes, Schwangerschaft und Kindergesundheit aufklären. Zehn neue Mediatoren haben jetzt im BRKStadtteilzentrum in Haunstetten ihre Abschluss-Zertifikate erhalten.
„Ich bin beeindruckt von Ihrem Engagement, zu helfen und zur Integration beizutragen“, sagte Michael Gebler, Kreisgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband Augsburg-Stadt bei der Zertifikatsverleihung. Auch Dr. Ulrich Storr, Leiter des Gesundheitsamtes Augsburg, dankte den Mediatoren für ihren Einsatz, das nicht ganz einfache deutsche Gesundheitssystem zu erläutern, noch dazu auf Arabisch, Russisch, Farsi, Tigrinya, Türkisch, Spanisch oder Englisch.
Träger des Projekts MIMI ist das Bayerische Rote Kreuz, die Schulungen der Mediatoren werden gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und die BKK Bayern. MIMI ist bundesweit an verschiedenen Standorten aktiv, seit 2009 auch in Augsburg. Derzeit sind insgesamt 17 interkulturelle Mediatoren ehrenamtlich in Schulen, Kindergärten, Flüchtlingseinrichtungen und Moscheen im Einsatz.

Bildbeschreibung: Die ausgebildeten Mediatoren des interkulturellen Gesundheitsprojektes MIMI sind ab sofort im Einsatz (v. links): Mohammad Riza Assadi, Dr. Ali Hamdan, Alime Gonheim, MIMI-Standort-Koordinatorin Eser Özal, Shaveen Bamerny, Devrim Alver, Misgina Mael und Dönay Akgün. Sowie außerdem Mohamed Kamil, Rahime Sevgin und Eda Emine Tuncel (bei der Verleihung leider verhindert). Foto: Leena Volland