Kulturkreis Haunstetten besucht Grabdenkmale in St. Anna

Es berichtet Jutta Goßner

20150110_110031wZahlreiche Grabdenkmale, auch Epitaphe genannt, finden sich im Kreuzgang der Kirche St. Anna, Augsburgs evangelischer Hauptkirche.

Sie legen als Steintafeln an Wänden dauerhaftes Zeugnis über Leben und Glaubenshoffnung verstorbener Bürgerinnen und Bürger ab, viele aus bis heute bekannten Familien mit Namen wie von Fugger, von Stetten oder von Schnurbein.

Die Führerin, Frau Monika Nauy, erklärte neben vielen historischen Details auch die verwendete Symbolik, die menschliche Grunderfahrungen wie Vergänglichkeit, Hoffnung und Gottvertrauen zum Ausdruck bringt. Nicht zuletzt wegen der wertvollen künstlerischen Gestaltung der Tafeln waren die Besucher der Veranstaltung sehr beeindruckt und werden künftig mit anderen Augen an Epitaphen, die ja häufig unbeachtet passiert werden, vorbeigehen.

Frau Jutta Goßner, die Vorsitzende des Kulturkreis Haunstetten und der Organisator der Veranstaltung, Herr Harald Eckart, bedanken sich bei Frau Monika Nauy für die einprägsame und sachkundige Führung. (Text und Bild: Jutta Goßner)