Stadt schiebt Förderung des Breitbandausbaus an

In drei potenziellen Ausbaugebieten wird der Bedarf erhoben

Die Stadt Augsburg bereitet sich auf den Einstieg in das Förderprogramm des Freistaats Bayern zum Breitbandausbau vor. Grundlage dafür sind die Ergebnisse einer Breitbandstudie aus dem vergangenen Jahr.

„Auch in Augsburg gibt es Stadtrandlagen, die nicht eigenwirtschaftlich mit Breitbandtechnologie ausgebaut werden können. Um sie im Standortwettbewerb mit der Innenstadt und dem ländlichen Raum nicht zu benachteiligen, streben wir für sie den geförderten Ausbau an“, erklärt Bürgermeisterin Eva Weber. Als Entscheidungsgrundlage für die städtischen Gremien dienen die Ergebnisse der Breitbandstudie aus dem vergangenen Herbst.

Gebiete nördlich der Firnhaberau und der Hammerschmiede, sowie in Haunstetten-Siebenbrunn, Wellenburg, Bannacker und Radegundis wurden durch den Breitbandgutachter der Firma Corwese, der im Rahmen der Breitbandförderung des Bundes beauftragt war, als potentiell förderfähige Ausbaugebiete definiert. Sowohl Firmen, Vereine und Anwohner, als auch Grundstückseigentümer mit Gebäudebestand in diesen Gebieten werden in den nächsten Tagen von der Wirtschaftsförderung Stadt Augsburg für eine Bedarfsabfrage angeschrieben. Darin sollen nicht nur die aktuellen Bandbreiten und künftigen Nutzungsbedarfe abgefragt werden, sondern auch die grundsätzliche Bereitschaft der Grundstücks- und Immobilieneigentümer, sich zumindest beim eigenen Hausanschluss – den letzten Metern von der Straße bis zum eigentlichen Gebäude – an den Kosten zu beteiligen. Mit einem Ergebnis der Bedarfsabfrage wird Ende März 2018 gerechnet. (Quelle: www.augsburg.de)