Der Abstiegskampf der Haunstetter Hanball Frauen beginnt und empfangen Travemünde

haunstetten-logo_klein(hv). Jetzt geht die Premieren-Saison für die Handballerinnen des TSV Haunstetten in der 2. Bundesliga richtig los: im ersten Rückrundenspiel treffen die Rot-Weißen am Samstag (17. Januar 2015, 18 Uhr, AL-Halle) auf den Mitaufsteiger TSV Travemünde und sind hier schon fast gezwungen etwas Zählbares einzufangen.

Knapp vier Monate sind bereits vergangen, als man sich im Auftaktmatch nach der längsten Reise in Schleswig-Holstein völlig überraschend mit 22:21 durchsetzen konnte und TSV-Trainer Vornehm sah in Folge durchaus weitere ansprechende Auftritte seiner Truppe: „Wir haben sogar gegen einige Spitzenteams mithalten können, aber davon kann man sich nichts kaufen. Ab sofort ist Abstiegskampf angesagt, und da wäre jeder Punktgewinn gegen Mitkonkurrenten Gold wert.“ Travemünde ist mit bisher nur drei ergatterten Zählern deutlich mehr unter Druck als der TSV (9) und wird nicht nur deshalb alles daran setzen in der Albert-Loderer-Halle zu punkten. Haunstettens Routinier Lydia Kurstedt gibt die Marschroute an: „Wir haben die Woche über viel gesprochen und ganz ordentlich trainiert. Jede weiß worum es jetzt geht.“

Die Bayernliga-Männer müssen am Sonntag zur Bundesliga-Reserve des HSC Coburg (16 Uhr) und wollen hier, wie schon zum Rückrundenstart gegen Unterhaching, Wiedergutmachung betreiben. „Wenn wir die Form des Jahresanfangs konservieren können, sehe ich uns in einer guten Position,“ sagt Trainer Udo Mesch, der in der Versicherungsstadt die 28:32-Niederlage unbedingt drehen will und betont weiter: „Unser Ziel ist es unter die ersten Fünf zu kommen und das dürfen wir nicht aus den Augen verlieren.“ Aktuell belegen ausgerechnet die Coburger Routiniers diese Position, und dass in deren Reihen immer wieder Nachwuchsspieler aus dem Zweitliga-Kader eingesetzt werden, macht die Sache für die Rot-Weißen nicht gerade einfach. „Wir müssen unser Spiel spielen und nicht auf die Aufstellung des Gegners blicken,“ sagt TSV-Torjäger Stefan Tischinger, momentan in blendender Verfassung und zuletzt mit zwölf Feldtreffern gegen Unterhaching die herausragende Figur.