Der TSV erwartet spannende Handball-Partien

TSV-Hanball-logoGroßkampftag in Haunstetten

(hv). Für die beiden 1.Handball-Mannschaften des TSV Haunstetten steht am Samstagabend in der Albert-Loderer-Halle der Auftakt in die Rückrunde auf dem Programm. Die Drittliga-Frauen erwarten dabei gleich mit dem Spitzenduell gegen den SV Allensbach einen echten Kracher (18 Uhr), ehe das nicht weniger brisante schwäbische Derby in der Männer-Bayernliga mit dem TSV Ottobeuren steigt (20 Uhr).

Der SV Allensbach ist in der 3.Liga Süd die „Mannschaft der Stunde“ und hat sich nach einem klassischen Fehlstart in die Runde schrittweise wieder zum Aufstiegsaspiranten gemausert. Auf über zwanzig Jahre Bundesliga-Erfahrung kann der Traditionsklub vom Bodensee zurückblicken und die ersten Begegnungen auf Drittliga-Ebene mutierten für Haunstetten durchgängig zur Lehrstunde. Schon sensationell wurde deshalb der 24:21-Heimsieg, datierend aus dem Dezember 2012, auf TSV-Seite gefeiert, der den Allensbachern damals beinahe die Rückkehr in die 2.Liga gekostet hätte. Mittlerweile bewegen sich die Vereine sogar in Schlagdistanz, was TSV-Trainer und Abteilungsleiter Vornehm große Freude bereitet: „Es wird immer noch vernachlässigt, dass wir vor gerade einmal sieben Jahren noch meilenweit von diesem Niveau entfernt waren.“ Prunkstück der Gäste ist ihr technisch schnelles und überfallartiges Spiel, hauptsächlich aufgezogen von den Rückraum-Assen Steffi Hotz und Nadja Greinert sowie Konterspezialistin Sarah Rorthmund. Haunstettens Pendant Sarah Irmler liefert hierzu die Bestätigung: „Wenn wir da nicht ordentlich zurücklaufen, sind die Probleme vorprogrammiert.“

Auf eine langjährige Tradition bis auf DHB-Ebene kann auch der TSV Ottobeuren zurückblicken, allerdings mussten die Allgäuer in der letzten Dekade auch mehrfach mit der Landesliga vorlieb nehmen. Auch heuer tun sich die Gäste in Bayerns Elite bisher schwer und müssen zur Halbzeit mit lediglich sechs Zählern um den Klassenerhalt bangen. Dabei ist der Kader des schwäbischen Rivalen gespickt mit mehreren Ausnahme-Könnern aus In- und Ausland. Haunstettens Trainer Michi Rothfischer schätzt gerade deshalb den Gegner trotz der bisher mageren Ausbeute hoch ein: „Wenn die sich finden, können sie fast jedem in der Liga gefährlich werden.“ Mit den Siegen gegen Bayreuth und Friedberg hat Ottobeuren ebensolche Ausrufezeichen gesetzt. Den Rot-Weißen gelangen auf der anderen Seite zum Abschluss der Vorrunde vier Siege in Folge und daran will das Team um Kapitän Daniel Fischer natürlich anknüpfen: „Wir wollen unseren hervorragenden 4.Zwischenrang mit einer guten Leistung  bestätigen und jeder weiß, was er dazu zu tun hat.“