Die Pechsträhne hält an

Die Pechsträhne hält an

Haunstetter Handballer können in Coburg nicht punkten
(hv). Restlos bedient kehrten die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten am Sonntagabend (19.01.2014) von ihrer Auswärtspartie beim HSC Coburg II zurück: mit 30:31 (14:15) musste man sich erneut sehr unglücklich geschlagen geben, zumal man durchgängig ausreichend Chancen besaß das Ganze für sich zu entscheiden.

Männer1-TSV-Haunstetten-Groß_2014-01Buchstäblich auf dem Zahnfleisch daher kommt das Team von Udo Mesch in der frühen Phase der Rückrunde: nachdem mit Stefan Tischinger (Blinddarm) und Matthias Bause (gesperrt) ohnehin zwei wichtige Werfer nicht zur Verfügung standen, war in Coburg zudem Abwehrchef Hannes Wiesner aufgrund Rippenprellung nur sporadisch einsetzbar. Dennoch hatte der TSV genügend Gelegenheiten, zumal man nach dem 6:3-Start zunächst auch mental Oberwasser hatte. Wie so oft sorgten schlechte Chancenverwertung und unvorbereitete Abschlüsse in Folge für eine ausgeglichene Partie und den Gastgebern gelang es Schritt für Schritt die Geschichte an sich zu reißen. Angeführt von Routinier Rivera, der in der 2.Welle von der Haunstetter Defensive nicht unter Kontrolle gebracht wurde, sah es beim 24:29 (53.Minute) ganz schlecht für die Gäste aus Augsburg aus. Trainer Mesch riskierte noch einmal alles und sollte mit offener Manndeckung beim 30:31 tatsächlich noch die Chance zum Ausgleich bekommen. Aber passend zum Geschehen wurde die letzte Möglichkeit nicht diszipliniert ausgespielt, so dass man am Ende mit leeren Händen da stand.
TSV: Fischer D., Rothfischer (Tor); Zimmerly (9/2), Horner (8), Schaudt (6/1), Volmering (5), Jordan, Schnitzlein (je 1), Wiesner, Albrecht, Smotzek
(Bild und Text von hv – handball-in-augsburg.de)