Famose Leistung von Haunstettens Handballerinnen beim Heimsieg über Halle-Neustadt

TSV-Hanball-logoÜberraschung geglückt

(hv). Das zweite Heimspiel der noch jungen Saison sollte als eines der Besten in die Geschichte der Zweitliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten eingehen: nach einer grandiosen Vorstellung waren die Rot-Weißen gegen den Favoriten SV Union Halle-Neustadt mit 29:26 (15:13) als Sieger hervorgegangen und können bei nunmehr 4:4 Punkten leicht durchatmen.
Mit Volldampf ging es ab dem Anpfiff los und man verspürte förmlich die Spannung auf dem Platz, wo sich beide Mannschaften nichts, aber auch gar nichts, schenkten. Bis Mitte der ersten Hälfte war die Sache komplett ausgeglichen, mit stetig wechselnden Führungen. Halle wurde jetzt stärker und kam immer wieder mit geschickten Kreisanspielen zum Erfolg. Bereits in dieser kritischer Phase zeigte sich schon die TSV-Stärke an diesem Abend: man blieb ruhig und der 6:9-Rückstand in der 18.Minute war sieben Zeigerumdrehungen später wieder egalisiert. Dreh-und Angelpunkt der Geschichte sollte, auch im weiteren Verlauf, Spielgestalterin Saskia Putzke werden, die nicht nur ihre Nebenleute geschickt einsetzte, sondern auch immer wieder eigene Torgefahr zeigte. Äußerst sehenswert sollte dann der zweite Durchgang werden: Halle glich binnen kürzester Zeit aus, verbiss sich aber in Folge an der immer besser werdenden TSV-Defensive, während Haunstetten seine Gelegenheiten mit unbeschreiblicher Präzision nutzte.  Nach 17 Minuten rieben sich viele die Augen, als eine 25:17-Führung für die Einheimischen an der Anzeigetafel zu Buche stand. Die Sachsen versuchten jetzt noch einmal alles, probierten verschiedene Deckungsvarianten und agierten nach vorn mit noch größerer Vehemenz. Aber die Rot-Weißen ließen sich nicht mehr entscheidend beeindrucken und konnten nach dem Schlusspfiff die hoch verdienten Glückwünsche entgegen nehmen. Entsprechend zufrieden zeigte sich auch Trainer Vornehm: „Ich hatte schon gehofft, dass wir etwas holen, aber mit so einer starken Leistung habe ich wahrlich nicht gerechnet.“
TSV: Müller, Frey (Tor); Schmid (10/4), Putzke (7), Duschner, Irmler (je 4), Königsmann (2), Cappek, Knöpfle (je 1), Bohnet, Toth, Hochmair, Jung