Handballerinnen empfangen Spitzenteam aus Halle

TSV-Hanball-logoHaunstetten wieder Außenseiter

(hv). Das nächste Heimspiel erwartet die Zweitliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten am Samstagabend: um 18 Uhr treffen die Rot-Weißen auf den SV Union Halle-Neustadt und stehen dabei erneut vor einem harten Prüfstein. Mit dem Bayernliga-Spiel der Männer im Anschluss gegen den TSV Allach (20 Uhr) ist es gleichzeitig  die letzte Doppelveranstaltung der Saison 2015/16 in der Albert-Loderer-Halle.
Neun Spieltage stehen für die Frauen von Herbert Vornehm noch auf dem Plan und den Coach plagen weiterhin Verletzungssorgen: „Wir können wochenlang schon nicht sagen, wer überhaupt auflaufen kann. Es tut mir fast leid um die Mädels, die mit einem vollen Kader mit Sicherheit weitaus bessere Resultate erzielen können.“ Gegen den Spitzenklub aus Halle sehen die Chancen auch gerade deshalb momentan wiederum nicht rosig aus und Vornehm sieht seine Truppe als klarer Außenseiter: „Die erste Besetzung von Halle ist durchaus erstligatauglich und da müssen wir schon über uns hinauswachsen um mithalten zu können.“ Das Führungsquartett um Uhlig, Mikkelsen und die Hummel-Zwillinge weist auf alle Fälle hohe Qualität aus und deren Kreise gilt es auf TSV-Seite dringend einzuschränken. Aus dem Aufstiegsrennen haben sich die Ostdeutschen nach Niederlagen gegen das Führungsduo vorläufig jedoch verabschiedet. Haunstettens zuletzt stark aufspielende Christine Königsmann glaubt trotzdem nicht an einen möglichen laschen Auftritt der Gäste: „Die wollen immer gewinnen, da braucht man sich keine Illusionen machen.“
Zur Pflichtaufgabe mutiert ist dagegen das Spiel der Männer gegen Aufsteiger Allach: die Münchner haben es bei bisher nur einem Saisonsieg erst auf drei Zähler gebracht und können eigentlich schon für die Landesliga planen. Kollektives Aufatmen gab es dagegen auf TSV-Seite nach dem extrem wichtigen Auswärtserfolg in Anzing (32:28) und dem Sprung ins Mittelfeld: „Wenn wir dort verloren hätten, wäre erst einmal zittern angesagt,“ beschreibt Trainer Michael Rothfischer die vermeintliche Gemütsverfassung, spricht aber gleichzeitig die obligatorischen Vorwarnungen aus: „Wenn wir glauben „das geht schon irgendwie“, dann geht es mit Sicherheit nicht.“ Das beste Beispiel lieferte dazu die Hinrundenpartie, als man beim 29:28 gerade noch die Kurve kratzen konnte. TSV-Keeper Daniel Fischer fordert deshalb von seinen Vorderleuten erst einmal Konzentration auf die Defensivarbeit: „Wir sollten zusehen, dass wir weniger wie 25 Gegentreffer kassieren, dann steigen die Chancen.“