Haunstetten weiter nicht zu stoppen

TSV-Hanball-logo(jw) Die Bayernligamänner setzen ihre Siegesserie im Heimspiel gegen den TSV Ottobeuren fort. Mit 25:23 (14:13) besiegt man den Tabellenletzten aus dem Allgäu.

Haunstetten musste einmal mehr auf Alex Horner verzichten, der sich noch immer in der Regenerationsphase nach einer Operation im Dezember befindet. Für ihn sprang diesmal Fabian „Eibo“ Link aus der zweiten Garde in die Bresche. So oder so war die Marschroute gegen den Aufsteiger und derzeit Letzten TSV Ottobeuren klar; alles andere als ein Heimsieg wäre eine herbe Enttäuschung.
Und so starteten die Gastgeber zunächst furios. Basierend auf einer guten Abwehrleistung in Verbindung mit einem abermals starken Alex Rothfischer im Tor konnte Haunstetten in den ersten Minute seine Geschwindigkeit ausspielen und überrannte den Gegner bis zum 5:1 nach 8 Minuten. Doch Ottobeuren fand danach besser ins Spiel, auch weil Haunstetten nun den Hochgeschwindigkeitshandball ein wenig eingrenzte und sich im Positionsangriff immer wieder Fehler leistete. Die Allgäuer verkürzten auf 5:4, doch fiel der Ausgleich nicht. Haunstetten konnte zwar in der Folge des ersten Durchgangs in Führung bleiben, doch schaffte man es nicht sich noch einmal komfortabler abzusetzen.
Auch nach dem Seitenwechsel ergab sich dasselbe Bild. Haunstetten legte vor, führte zeitweise erneut mit 4 Toren, konnte die Partie aber nicht frühzeitig für sich entscheiden. Ottobeuren wiederum hielt dagegen, verkürzte in der 55. Spielminute beim Stand von 24:23 wieder auf ein Tor, konnte aber wie in Halbzeit eins den Ausgleich – möglicherweise die Wende – nicht erzielen. So rettete der TSVH am Ende einen knappen Heimsieg über die Zeit und durfte sich anschließend über Platz drei in Bayerns höchster Spielklasse freuen.
„Das war heute das erwartet harte Stück Arbeit,“ resümierte Max Schnitzlein nach der Partie und führte fort: „Der Schlüssel zum Erfolg lag heute in einem guten Abwehrspiel. Wir haben gegen die körperlich überlegenen Gäste stark dagegengehalten und ihnen nur sehr wenig Spielraum gegeben. Dadurch konnten wir letztlich auch die Fehler, die wir offensiv gemacht haben, verschmerzen. Es war heute sicher keine Glanzleistung von uns aber wir haben letztlich verdient gewonnen und weitere zwei Punkte auf unserem Konto. Das ist alles was zählt. Jedoch wissen wir auch, dass wir uns im Hinblick auf die kommenden Wochen gehörig steigern müssen, denn, wenn wir in zwei Wochen noch immer Platz drei innehaben wollen, müssen wir kommende Woche in Friedberg und die Woche darauf zuhause gegen Waldbüttelbrunn weiter punkten und das wird gegen diese Schwergewichte sicher alles andere als einfach. Dennoch gehen wir zuversichtlich in diese Wochen. Wir haben momentan einen Lauf und müssen uns an guten Tagen vor keinem Gegner in dieser Liga verstecken.“

TSV: Fischer (Tor); Rothfischer (Tor/1); M. Horner (6); Schnitzlein (5); Schaudt (4/1); Smotzek (3); Singer, Müller (je 2); Wiesner, F. Link (je 1); D. Link, Albrecht, Manz