Haunstetter Handball-Teams wollen dagegenhalten

TSV-Hanball-logoGute Leistungen erwünscht

(hv). Es gibt wahrlich leichtere Aufgaben als die der beiden 1. Handball-Mannschaften des TSV Haunstetten am Wochenende: die Frauen stehen dabei am Samstag um 17.30 Uhr beim Zweitliga-Dino HSG Bensheim-Auerbach erneut vor einer harten Bewährungsprobe, und mindestens genauso schwierig dürfte es für die Männer im Bayernliga-Derby beim TSV Friedberg werden (20 Uhr).
>Rein tabellenmäßig sind die Frauen im Vorort von Darmstadt gegenüber den Gastgeberinnen zwar nachbarschaftlich beheimatet, die Ausgangsposition weist die Bensheimerinnen jedoch als klaren Favoriten aus: „Eine ganz routinierte Mannschaft mit viel individueller Qualität,“ konnte Co-Trainer Herbert Horner im Videostudium der HSG ausmachen und prognostiziert gleichzeitig: „Wir werden wieder an unsere absolute Grenze gehen müssen.“ Für den TSV geht es jetzt in erster Linie darum in zweierlei Hinsicht etwas mehr Stabilität zu gewinnen, zuletzt deutlich sichtbar im Heimspiel gegen Halle: während im Angriff erfreulich viele gute Ansätze zu sehen waren, haperte es in der Defensive allzu oft an Abstimmung und Zweikampfverhalten. „Hier müssen wir unbedingt die ersten Hebel ansetzen,“ sagt die derzeitige Abwehrchefin Franziska Cappek.
Verteidigen sollten sich auch die Männer im Gastspiel beim schwäbischen Kontrahenten, auch weil die Kadersituation ähnlich der Frauen alles andere als rosig ist. Zudem zeigt die Formkurve der Friedberger mittlerweile eindeutig nach oben, vor Wochenfrist untermauert durch eine denkbar knappe 26:27-Niederlage beim Meister Coburg. Haunstetten musste dagegen die unsägliche Heimpleite gegen Absteiger Allach verkraften und sitzt derzeit in der Gefahrenzone fest. Trainer Rothfischer gibt sich wie immer kämpferisch: „Wir haben noch siebenmal die Möglichkeit zu punkten und das werden wir auch tun. In Friedberg wollen wir vordringlich eine gute Leistung abliefern.“

BOL-Schlager am Sonntag in der AL-Halle
Die Meisterschaft in der Bezirksoberliga Schwaben wird voraussichtlich bereits am Sonntag (16.30 Uhr) in der Albert-Loderer-Halle entschieden: am vorletzten Spieltag empfängt hier die 2.Männermannschaft im Nachbarschaftsduell den punktgleichen TSV Schwabmünchen (32:8), und dem Sieger der Auseinandersetzung wird der Landesliga-Aufstieg nicht mehr zu nehmen sein. TSV-Trainer Stefan Jordan wird hier wohl mit seinen Jungs vor einer größeren Kulisse auftreten müssen, da allein aus Schwabmünchen schon über 200 Fans zu erwarten sind.