Haunstetter Handballdamen wollen sich in Nürtingen weiter steigern – Männer vor Heimpremiere

TSV-Hanball-logoEin gutes Spiel machen

(hv). „Wir wollen uns Schritt für Schritt steigern,“ lautet die Devise von Haunstettens Handball-Trainer Herbert Vornehm vor der nächsten Auswärtshürde seiner Zweitliga-Frauen bei der TG Nürtingen (Samstag, 19.30 Uhr). Für die Bayernliga-Männer heißt der Gegner zur Heimspielpremiere, wie schon einige Male zuvor, TSV Unterhaching (18 Uhr, AL-Halle) und Coach Michael Rothfischer setzt hier zur Standortbestimmung an.
Nach der 26:30-Heimniederlage der Frauen gegen das Spitzenteam aus Rödertal konnten die Verantwortlichen viele gute Akzente ausmachen, wenngleich zum möglichen Punktgewinn ein noch konsequenteres Auftreten nötig gewesen wäre: „In der Videoanalyse hat man deutlich den Unterschied zu den Klasse-Spielerinnen der Liga gesehen, die jede kleine Nachlässigkeit sofort bestrafen,“ erklärt Co-Trainer Herbert Horner, der jetzt im „Lokalderby“ beim schwäbischen Rivalen eine weitere Steigerung erwartet. „Unsere erste Prämisse ist es eine stabile Defensive zu stellen und dann mutig nach vorne spielen,“ heißt seine Marschroute gegen den altbekannten Rivalen. Und hier gilt es zunächst die Kreise von Top-Torjägerin Verena Breidert einzuengen, die vor allen Dingen in den kritischen Momenten mit einfachen Treffern für Entspannung sorgen kann. Die acht bisherigen Aufeinandertreffen mit der TG Nürtingen waren allesamt hart umkämpft mit äußerst knappem Ausgang, was man auch dieses mal erwarten darf.
Achtmal waren bis dato auch die Männer gegen den TSV Unterhaching angetreten und die Bilanz gegen die Münchner Vorstädter ist ebenso durchwachsen. Im letzten Jahr hatten die Rot-Weißen in Punktspiel und Pokal sogar gleich dreimal den Kürzeren gezogen und dabei rekordverdächtige 102 Gegentreffer kassiert. „Hier muss der Hebel als Erstes angesetzt werden,“ sagt Trainer Rothfischer, der gegen die körperlich gewohnt robusten Oberbayern eine konsequentere Abwehrleistung einfordert: „Wenn man im Schnitt immer über 30 Gegentore bekommt, ist jedes Spiel nur sehr schwer zu gewinnen.“ Beide Kontrahenten waren zum Auftakt mit klaren Siegen erfolgreich und damit werden am Wochenende schon erste Tendenzen sichtbar gemacht.