Haunstetter Handballer erwarten Coburg

TSV-Hanball-logoDer Meister kommt

(hv). Vor der kurzen Osterpause steht den Bayernliga-Handballern des TSV Haunstetten noch ein richtiges Schmankerl in Haus: die Rot-Weißen empfangen am Samstag (18 Uhr) den designierten Meister HSC Coburg II und haben hier die nächste Gelegenheit unter Beweis zu stellen, dass sie auch gegen Spitzenteams etwas reißen können.

Die „Licht- und Schattenphase“ von Haunstetten gipfelte am vergangenen Wochenende mit einem sensationellen 30:20-Auswärtssieg beim Lokalrivalen und Tabellenzweiten TSV Friedberg, nachdem man nicht einmal acht Tage zuvor dem Letzten Allach zu Hause beide Zähler überlassen hatte. „Von Stabilität kann man heuer wahrlich nicht sprechen, und das sollte zumindest unser Ziel für die Endphase sein,“ erklärt auch TSV-Coach Michi Rothfischer, dem die Aufgabe gegen die Oberfranken gerade recht kommt: „Ein Sieg steht erst einmal nicht zur Debatte. Wir müssen zeigen, dass die Leistung in Friedberg kein Zufall war.“ Die Coburger stehen diese Runde jedenfalls im krassen Gegensatz als Synonym für Stabilität mit minimalen Ausrutschern und bei vernünftigen Restauftritten wird der Bundesliga-Reserve der Sprung in die Regionalliga nicht mehr zu nehmen sein. Routinier Rivera bildet dabei das Zentrum ihres Spitzenquartetts, ergänzt durch die Starspieler Karapetjan, Anderson und Göhl. „Jeder von denen kann ein Bayernligaspiel alleine entscheiden, bei uns muss das Kollektiv passen,“ beschreibt Haunstettens Spielgestalter Max Schnitzlein den kleinen/großen Unterschied zu den Gelb-Schwarzen. Nachdem die TSV-Frauen spielfrei sind, erhofft man sich gegen den Tabellenführer einen größeren Zuschauerzuspruch als zuletzt.