Haunstetter Handballerinnen erwarten Traditionsklub aus Allensbach

(hv). Das dritte Heimspiel in der 2. Bundesliga steht für die Handballfrauen des TSV Haunstetten am Samstagabend (18.10.2014) auf dem Plan (18 Uhr) und hier heißt das Motto „Ligaküken gegen den Dinosaurier“. Zu Gast ist in der Albert-Loderer-Halle (Landsberger Str. 3) der SV Allensbach, mit mittlerweile 20 Jahren Bundesligaerfahrung die wohl dienstälteste Mannschaft der Liga.

Nur zwei Jahre Unterbrechung hat der Klub vom Bodensee seit seinem Aufstieg in den DHB-Bereich vorzuweisen und in dieser Zeit gab es auch vier Vergleiche mit den Rot-Weißen, die sich als Außenseiter mit 1:3 dabei recht ordentlich präsentierten. Die derzeitige Konstellation sieht für beide Vereine einen dauerhaften Kampf um den Klassenverbleib vor und verleiht der Partie schon in dieser Frühphase die entsprechende Brisanz. Während der TSV mit dem Sieg in Travemünde bereits ein Erfolgserlebnis verzeichnen konnte, ging Allensbach mit vier Niederlagen bisher komplett leer aus. SV-Erschaffer Manfred Lüttin, mittlerweile seit über 30 Jahren im Amt, zog deshalb Anfang der Woche bereits die Reißleine, beurlaubte Trainer Schürmann und fordert nun vom Team die entsprechende Reaktion. Haunstettens Coach Vornehm erwartet gerade deshalb einen Kampf auf Biegen und Brechen: „Beide Mannschaften sind sich nicht nur wegen des Abwehrsystems in der Spielanlage ziemlich ähnlich und es werden wieder einmal Kleinigkeiten den Ausschlag geben.“