Haunstetter Handballerinnen verlieren letztes Saisonspiel beim Vizemeister Nellinngen

TSV-Hanball-logoEine Niederlage, die nicht wehtut

(hv). Im letzten Saisonspiel setzte es für die Zweitliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten noch einmal eine Niederlage: beim Vizemeister und Bundesliga-Aufsteiger TV Nellingen konnten die Rot-Weißen zwar drei Viertel der Partie mithalten, mussten sich aber dennoch am Ende mit 23:32 (13:17) bei nachlassenden Kräften noch deutlich geschlagen geben.
Weit über 1000 Zuschauer bildeten einen großartigen Rahmen für die letzte Partie und die anschließenden Aufstiegsfeierlichkeiten im Stuttgarter Vorort und beide Mannschaften dankten es ihnen noch einmal mit erfrischendem Handballsport. Auf TSV-Seite musste man von Beginn an auf Flügelflitzerin Sabrina Duschner verzichten, deren Rückenprobleme einen Einsatz nicht zuließen. Haunstetten verkraftete diese Schwächung zunächst jedoch großartig und hielt mit dem haushohen Favoriten stetig Schritt. Die Klasse der Gastgeber zeigte sich erstmalig kurz vor der Halbzeit, als man zwei, drei technische Fehler der Rot-Weißen umgehend bestrafte und so mit vier Treffern in Front lag. Bis zur 45.Minute war der TSV trotzdem noch in Schlagdistanz (21:24), als Nellingen noch einen Zahn zulegte. Angetrieben  vom jetzt völlig euphorisierten Publikum legten die Schwarz-Gelben einen unwiderstehlichen 7:0-Lauf hin und zwang den TSV in eine etwas unverdient hohe Niederlage. Der Freude über den 8.Abschlußrang tat dies bei Haunstetten allerdings keinen Abbruch und Trainer Herbert Vornehm zog ein überaus positives Fazit: „Wir haben eine sehr gute Runde gespielt und sind auch nächstes Jahr unter den 30 besten Frauenmannschaften Deutschlands vertreten.“

TSV: Müller, Frey (Tor); Schmid (8/4), Drasovean (5), Hochmair (4), Horner (3), Bohnet, Cappek, Niebert A. (je 1), Jung , Niebert F., Knöpfle, Königsmann