Letztes Heimspiel-Doppel des Jahres

haunstetten-logo_kleinHaunstetten will nachlegen

(hv) Schon bei den zweiten Heimauftritten der Handball-Teams des TSV Haunstetten kommt es zur letzten Doppelveranstaltung des Jahres. Der unterschiedliche Rasterplan will es so, dass sich nach der Partie der Zweitliga-Frauen gegen die SG Herrenberg (Samstag, 18 Uhr, AL-Halle) und der Bayernliga Männer gegen den TV Erlangen-Bruck (20 Uhr) die Wege für längere Zeit trennen und erst Ende Januar wieder treffen. Der letzte gemeinsame Auftritt soll dabei nach Wunsch der Damen, die den Rahmen der Spiele mit Oktoberfest-Flair organisiert haben, zum „Bayerischen Abend“ werden.
In einem sind sich sowohl Frauentrainer Herbert Vornehm als auch Männer-Coach Michael Rothfischer vor ihrem jeweiligen dritten Rundenspiel komplett einig: „Ein guter Saisonstart ist die absolute Voraussetzung für ein erfolgsversprechendes Ende.“
Wie die Männer gelangen auch den Frauen zwei Auftaktsiege, die vor allen Dingen Vornehm fast schon als Pflichtaufgaben bewertet: „Wenn wir vier Vereine hinter uns lassen wollen, muss man sich die ersten Kandidaten vorrangig bei den Aufsteigern suchen. Glücklicherweise ist uns das jetzt gegen Kirchhof und Bremen schon gelungen und nun müssen wir versuchen nachzulegen.“ Dass nun gerade der „Bruderkampf“ gegen die SG Herrenberg ansteht, sieht man auf TSV-Seite als ersten echten Gradmesser, zumal die Württembergerinnen ihr Aufstiegsjahr als ausgezeichneter Neunter abgeschlossen haben. Für die Rot-Weißen ist das neunte Duell absoluter Rekord, gegen keine Mannschaft war man seit dem Drittliga-Aufstieg 2011 öfter zu Gange. Die bisherige Bilanz (2 S, 1 U, 5 N) weist den Stuttgarter Vorort als klaren Favoriten aus und trotzdem zeigt sich Spielgestalterin Patricia Horner verhalten optimistisch: „Wir haben uns weiterentwickelt und in unseren Heimspielen wollen wir sowieso immer Vollgas geben.“
Vom Papier her klarer Favorit sind auf der anderen Seite die Männer gegen Erlangen-Bruck, nachdem sie der 31:18-Sieg in Rimpar vorübergehend sogar auf Platz eins der Bayernliga gespült hat. Rothfischer lässt dies allerdings völlig kalt: „Die Tabelle interessiert mich frühestens nach der Vorrunde. Wir wollen unsere Sache machen, und da geht es immer von Null los.“ Ohnehin sind die Erlanger ganz schwer einzuschätzen, zumal sie es zum Auftakt mit zwei Spitzenteams zu tun hatten und hier die erwarteten Niederlagen kassierten. Kapitän Johannes Wiesner warnt deshalb vor möglicher Überheblichkeit: „Auf keinen Fall mit Halbgas starten, hierfür fehlt uns mit Sicherheit noch die entsprechende Souveränität.“