Nur nicht leichtsinnig werden

Nur nicht leichtsinnig werden

Haunstetten muss Konzentration hoch halten
(hv). Das letzte Drittel der Handballsaison 2013/14 ist bereits eingeläutet und für die Teams des TSV Haunstetten heißt es am Wochenende wieder ihre derzeit ausgezeichneten Platzierungen zu festigen. Sowohl für die Drittliga-Frauen (Samstag, 22.02.2014, 17 Uhr beim TV Nellingen II) als auch für die Bayernliga-Männer gegen den TSV Winkelhaid (20 Uhr, AL-Halle) geht es dabei gegen akut abstiegsgefährdete Vereine, und für beide gilt es die Sache mit entsprechender Konzentration anzugehen.

Bei der Bundesliga-Reserve in Nellingen steht Frauencoach Herbert Vornehm wie immer vor einem Überraschungspaket: „Wir wissen nicht in welcher Besetzung sie auflaufen, wer in der Ersten gebraucht wird oder welche Jugendlichen für die deutsche Meisterschaft geschont werden. Mit Sicherheit erwartet uns eine spielstarke Truppe, die man auf keinen Fall unterschätzen darf.“ Dennoch stehen die Nellinger als aktuell Vorletzter noch vor ganz schweren Wochen und müssen dringend Punkte gegen den Abstieg sammeln. Haunstetten bewegt sich im Gegensatz genau auf der anderen Seite der Sonne und will diese Position natürlich möglichst lange halten, was auch die zuletzt immer stärker agierende Rückraumwerferin Franzi Cappek betont: „Wir haben sehr viel investiert und wollen uns am Ende auch mit einem entsprechenden Abschlussrang belohnen.“
Die kalte Dusche gegen den Tabellenletzten Winkelhaid holten sich die Männer bereits in der Vorrunde ab, als man nach ganz schwacher Vorstellung mit 30:32 den Franken einen ihrer zwei Siege ermöglichte. „Da haben sämtliche Vorwarnungen nichts genützt, wir waren von Beginn an ganz wo anders,“ weiß Trainer Udo Mesch noch von der üblichen Problematik in derartigen Aufeinandertreffen und: „Wenn Du auf die Tabelle schaust und dann Schlüsse über Spielstärken ziehst, hast Du schon verloren.“ Letzteres passierte vor Wochenfrist auch der weitaus besser platzierten TG Landshut, die sich eine 31:36-Schlappe einfing, was wiederum zeigt, dass sich die Winkelhaider noch keineswegs aufgegeben haben. TSV-Spielgestalter Max Schnitzlein fordert deswegen klare Vorgaben: „Wer zu schlapp unterwegs ist, muss raus.“