Überraschungsmannschaften zu Gast

Überraschungsmannschaften zu Gast

Haunstetter Handballer erwarten Sensationssieger des vergangenen Spieltags
(hv – handball-in-augsburg.de). Das letzte Heimspielwochenende vor Weihnachten hat es für die Handballteams des TSV Haunstetten noch einmal in sich: in der Albert-Loderer-Halle empfangen die Rot-Weißen mit dem TV Holzheim bei den Drittliga-Frauen (18 Uhr) und dem Männer-Bayernligist TSV Rothenburg (20 Uhr) die beiden Überraschungen des letzten Spieltags. Mit ihren sensationellen Siegen hatten sie die jeweiligen Ligen kräftig durcheinander gewirbelt.

Holzheim kommt mit der Empfehlung eines 36:27, ausgerechnet gegen den bis dato Spitzenreiter HCD Gröbenzell, an den Lech und hat sich dadurch ordentlich Selbstvertrauen im Abstiegskampf erarbeitet. Haunstettens Trainer Vornehm warnt nicht nur deswegen vor den laufstarken Gästen: „Unser letzter Auftritt gegen Grossbottwar hat schon gezeigt wie man es nicht machen soll und jetzt ist die erste Aufgabe Sicherheit und Konsequenz zu zeigen.“ Mitentscheidend dürfte dabei wieder einmal die Defensivleistung der Einheimischen sein, zumal hier Geduld und stetige Aufmerksamkeit gefragt ist. Sollte Haunstetten siegreich aus der Partie hervorgehen steht eine Woche später zum Abschluss der Vorrunde der Showdown Erster gegen Zweiter in der Sporthalle Herrenberg an, und Spielmacherin Patricia Horner will mit ihren Mitstreiterinnen unbedingt diese Konstellation erzwingen: „Das wäre dann der Hit für alle.“
Die vielleicht noch größere Überraschung gelang dem TSV Rothenburg beim 27:26 in Lohr, als sie einen Zehn-Tore-Rückstand noch in einen Sieg ummünzen konnten, was auch den Franken nach einer Negativ-Serie wieder die Sicht auf das Tabellenmittelfeld eröffnet. Haunstetten steht nach dem 31:26 beim TSV Ismaning respektabel auf dem 4.Platz und möchte natürlich möglichst lange diese Komfort-Zone halten. Hierzu weist Coach Mesch noch einmal auf grundsätzliche Tugenden hin: „Wir werden jeden Gegner, unabhängig von der Tabellensituation, ernst nehmen und sechzig minuten lang maximalen Einsatz bringen, zumal wir wissen, dass in unserer augenblicklichen Verfassung keinerlei Dominanz obligatorisch ist.“