Haunstetter Polizei

Geschichte der Polizei in Haunstetten

von Karl Wahl, Heimatforscher Haunstettens

Bis vor knapp 120 Jahren war es in Haunstetten wohl nicht nötig, einen Schutzmann aufzustellen. Es gab jedoch die „Kirchenwache,“ die darauf aufzupassen hatte, dass sich keine Diebe in die während der Gottesdienste leeren Häuser einschlichen und die gleichzeitig Ausschau nach möglichen Bränden zu halten hatte.

Bevor die Gemeinde Haunstetten einen eigenen „Schutzmann“ aufstellte, mußte bei Delikten der Gendarmerie-Hauptposten in Augsburg verständigt werden.

Am 1. September 1891, also vor knapp 120 Jahren, trat Anton Kiefer als „Schutzmann“ und „Kassabote“ in den gemeindlichen Dienst. Seine Aufgaben bestanden hauptsächlich als Amtsbote in der Zustellung von amtlichen Bescheiden und Verfügungen sowie als Schutzmann bei Veranstaltungen für die Aufrechterhaltung der Ordnung zu sorgen.

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Am 1. Dezember 1918 erhielt Haunstetten die erste staatliche Polizeidienststelle, die bis zum Ende des zweiten Weltkriegs bestand. Bild: Karl Wahl

Am 1. Dezember 1918 erhielt Haunstetten die erste staatliche Polizeidienststelle, die bis zum Ende des zweiten Weltkriegs bestand. Sie befand sich im Haus Haunstetten Nr. 110 (Wichs). Nach der Einführung der Straßennamen hatte das Haus die Adresse Königsbrunner Straße 15. Der erste, und einzige, staatliche Polizeibeamte war August Centmayer. Später kam Julius Karl hinzu.

Mit dem Ende des ersten Weltkriegs wurde aus der königlichen eine bayerische Gendarmeriestation.

Ende Oktober 1931 vermietete Haunstetten im gemeindlichen Anwesen Schulstraße 5, heute Dudenstraße, ein Zimmer an den Bayerischen Staat für die Gendarmerie.

Das Gebäude wurde 1932 umgebaut, wobei zwei neue Wohnungen erstellt wurden. Diese wurden Ende Oktober 1932 an den bayerischen Staat für Gendarmeriebeamte vermietet. Ehedem war das Haus die Gaststätte „Hofgarten.“ Anfang November 1932 war der „Gendarmerie-Kommissär“ Centmayer bereits dort eingezogen. Das Dienstzimmer der Gendarmeriestation war im Parterre des Hauses.

Im März 1933 „[…] werden der hiesigen Gendarmerie zur Aufrechterhaltung der öffe­n­t­lichen Ruhe und Ordnung ab heute Hilfskräfte beigegeben. Den Dienst versehen Arbeitslose aus der Abteilung der Haunstetter S.A.“

(SA = Sturm-Abteilung, ein nationalsozialistischer Wehrverband).

1935 wurde die Freiwilllige Feuerwehr Haunstetten (FFW) zur Feuerschutzpolizei umbenannt.

Im März 1936 wurde der politischen Zeit entsprechend der erste „Kameradschaftsabend“ veranstaltet, der vom nunmehrigen „Vereinsführer,“ nämlich Bürgermeister Xaver Widmeier eröffnet wurde. Die Feuerwehr wurde als

Polizeitruppe anerkannt und es wurde bestimmt, dass die Vereinsfahnen und Standarten abzuschaffen seien.

Am 31. Januar 1937 fand bei der FFw die bisherige Jahreshauptversammlung statt, aus der nun der „General-Appell“ geworden war. „Vereinsführer“ Xaver Widmeier erwähnte erneut, dass die FFw als Polizeitruppe einbezogen ist und hierdurch den bisherigen vereinsmäßigen Charakter abgelegt hat. Die Verwendung der Vereinsstandarte komme daher in Zukunft nicht mehr in Betracht.

Ab Januar 1938 bekam Bürgermeister Xaver Widmeier den Dienstgrad Hauptbrandmeister. „Mit der äußeren Umgestaltung muß auch die Umwandlung der frei­willigen Feuerwehren zur Feuerlösch-Polizei Schritt halten,“ wurde bekanntgegeben.

Am 29. Januar 1939 wurde der „Tag der Polizei“ veranstaltet.

„Am Tage der Polizei tritt in Haunstet­ten die aktive Mannschaft um ½ 8 Uhr zur Flaggenparade beim Feuer­haus an. Nach einem kurzen Marsch durch die Adolf-Hitler-Straße und Raiffeisenstraße findet zum Gedächtnis der gefallenen Polizeibeamten eine Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal statt.“

Die aktive Mannschaft war die bisherige FFw Haunstetten, die Adolf-Hitler-Straße war die heutige Bürgermeister-Widmeier-Straße, die Raiffeisenstraße die heutige Poststraße und das Kriegerdenkmal stand in einer Nische der Kirchhofmauer von St. Georg.

Am 19. November 1939 wurde beim „Appell“ über die 3. Durchführungsverordnung zum Gesetz über das Feuerlöschwesen bekanntgegeben, dass die freiwilligen Feuerwehren als Vereine aufgelöst sind und zukünftig eine technische Hilfspolizeitruppe darstellen.

Nach dem zweiten Weltkrieg waren am 26. Mai 1946 zum ersten Mal die Wahlen zum Bürgermeister und zu den Gemeinderäten. Einer der Gemeinderäte wurde der Polizeibeamte Nikolaus Geis.

Im Oktober 1946 veranstaltete die Augsburger Polizei mit amerikanischen Trommelrevolvern ihr erstes Schulschießen nach dem 2. Weltkrieg auf dem ehemaligen Schießplatz südlich der Firma Martini und östlich neben dem Lochbach.

Zu Beginn 1947 wurde als Polizei die „Landwacht“ (Landpolizeiposten Haunstetten) aufgestellt.

Im März 1947 stellte Haunstetten auf Anordnung der US-Militärregierung in München eine Gemeindepolizei mit acht Beamten auf. Der Landpolizeiposten Haunstetten (Landwacht) wurde an die neuerrichtete Gemeinde-Polizei Haunstetten übergeben. Sie wurde mit Uniformen und Waffen ausgerüstet. Streifenfahrzeuge waren Fahrräder. Die Dienstzeit pro Woche betrug 74 bis 96 Stunden. Die Polizeistation war untergebracht im Schulhaus der Eichendorffschule. Dort hatte die Gemeinde die nördliche Hälfte des Erdgeschosses für die Verwaltung und die Gemeindepolizei belegt.

1948 bekam die Haunstetter Polizei ein Motorrad mit Beiwagen.

Anfang Februar 1950 hatte Haunstetten acht Polizeibeamte.

Mitte Juli 1950 ist nachweisbar, dass die Haunstetter Polizei in einem der drei Wohnhäuser an der Sie­ben­t­ischstraße, heute die Marconistraße, untergebracht war. Dort hatte das Führungspersonal der Flie­ger­technischen Vorschule gewohnt. Dafür waren die drei Häuser auch erbaut worden. Sie standen auf der Westseite der heutigen Marconistraße zwischen der Metzgerei Leitenmeyr und dem Restaurant Camouflage an der Ecke Textilstraße.

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Damals war Haunstetten noch eine Gemeinde und hatte eine eigene Polzei. Bild: Sammlung Wahl

Mit der Stadterhebung Haunstettens am 6. September 1952 wurde die Haunstetter Polizei zur Stadtpolizei.

Ab Mai 1953 war die Polizei untergebracht in dem neu erbauten Wohnblock der „Wohnungsbauhilfe für den Landkreis Augsburg“ unmittelbar nördlich neben der Eichendorffschule. Dort waren im Erdgeschoß die Diensträume der Polizei und Teile der Stadtverwaltung untergebracht. Von den 18 Wohnungen des Blocks waren ein paar für Polizeibeamte, die ihre Wohnungen an der Siebentischstraße (heutige Marconistraße) räumen mußten.

Im Oktober 1955 bezog die Stadt als neues Rathaus das Tattenbachpalais in Haunstetten. Die Stadtpolizei erhielt zwei Diensträume im Erdgeschoß.

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Bürgermeister Xaver Widmeier verstarb am 11.Oktober 1955. Er wurde an seinem 65. Ge­burtstag, 15. Oktober 1955, beigesetzt. Die Totenwache halten hier links im Bild Polizeichef Nikolaus Geis und rechts im Bild Viktor Eser. Bild: Sammlung Wahl

Im März 1958 beantragte der Stadtrat Haunstetten aus finanziellen Erwägungen beim bayerischen Innenministerium, dass die Auf­gaben der Stadtpolizei künftig durch die Landpolizei wahrgenom­men werden sollten, worauf im Dezember 1958 die Stadtpolizei (12 Beamte) aufgelöst wurde und die Landpolizei in Haunstetten die Polizeihoheit übernahm (Verstaatlichung). Die Beamten trugen dann ab dem 1. Dezember 1958 anstelle ihrer bisherigen blauen Uniform städtischer Polizeibeamter die grüne Uniform staatlicher Polizeibeamter.

Seit Anfang 1959 hatte die Polizei ihren Dienstsitz im Nebengebäude des Rathauses.

Bis Mitte 1959 war dies dann die Nebenstelle der Landpolizeistation Göggingen.

Im April 1960 wurde aus dieser Landpolizeistation eine Nebenstelle der Landpolizei-Großraumstation Gög­gin­gen, woraus im Januar 1964 eine selbständige Station der Landpolizei wurde. Sie hatte 21 Beamte, statt bisher zwei nunmehr drei Funkstreifenwagen, einen Kombiwagen  und einen Fernschreiber. Der Dienstsitz war weiterhin im Nebengebäude des Rat­hauses.

Polizeihauptmeister Franz Schmid aus Haunstetten begann 1964 mit der Verkehrsschulung für junge Radfahrer im Hof der Eichendorffschule. Dort drehten die Buben und Mädchen auf ihren Drahteseln die ersten Runden. Später stellte der Haunstetter Stadtrat Mittel zur Beschaffung von Magnettafeln, Diaserien und Kästen mit Verkehrszeichen zur Verfügung. Seitdem sind die Haunstetter Schulen diesbezüglich mustergültig ausgestattet.

Nach der Trainingsstrecke für radelnde Kinder im Hof der Eichendorffschule wurde der Übungsplatz in die Parkanlage an der Inninger Straße (Spring-Park) verlegt. Aber nicht nur Haunstetter Kinder bereitete Schmid auf das „Radfahrer-Examen“ vor. Von 1969 bis 1972 war Schmid zuständig für den gesamten nördlichen Landkreis Augsburg und besuchte zweimal jährlich die Klassen. Rund 3.000 Kinder nahmen jährlich am Verkehrsunterricht teil.

Bei der letzten Stadtratssitzung am 26. Juni 1972 vor der Eingemeindung nach Augsburg erhielt Franz Schmid als einziger Stadtpolizist für seine langjährigen Verdienste um die Verkehrserziehung von Kindern und um den Aufbau der Verkehrserziehungs-Übungsplätze die silberne Ehrennadel der Stadt Haunstetten.

Die nächste Umbenennung der Polizei war im Oktober 1973 als die Dienststelle zum „7. Polizeirevier Augsburg“ wurde (Haunstetten war am 1. Juli 1972 nach Augsburg eingemeindet worden).

Ab Oktober 1974 war die Polizei im ehemaligen Elektrizitätswerk Haunstetten (Tal) untergebracht.

Im Oktober 1974 wurde der neue Verkehrs-Erziehungs-Übungsplatz für Kinder bei der Johann-Strauß-Schule eröffnet.

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Radfahrerprüfung, um 1974.
von Links: Augsburger Stadtpolizist Franz Kreiser, Stadtrat Leo Würz, ehemals Haunstetter Polizist, jetzt staatlicher Polizist Franz Schmid. Bild: Sammlung Wahl

Im März 1976 war die Umbenennung in „Polizei-Inspektion Augsburg 7.“

Ab Januar 1983 gehörte auch der Stadtteil 32 (Univiertel) zur PoIizei-Inspektion Augsburg 7.

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Auch rein türkische Schulklassen nahmen an der Verkehrserziehung teil. Das Bild wurde 1987 aufgenommen. Bild: Sammlung Wahl

1988 wurde Franz Schmid für seine Verdienste um die Verkehrserziehung von Kindern mit der Goldenen Ehrennadel der Verkehrswacht Bayern ausgezeichnet und geehrt.

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1988 wurde Franz Schmid für seine Verdienste um die Verkehrserziehung von Kindern mit der Goldenen Ehrennadel der Verkehrswacht Bayern ausgezeichnet und geehrt. Bild: Sammlung Wahl

Im November 1990 wurde das neue Dienstgebäude in Haunstetten, Olympiastraße 16 bezogen. Zu dieser Zeit wohnten im Dienstbereich der Polizei-Inspektion 7 mit dem Univiertel insgesamt rund 35.000 Einwohner.

1998 hatte die Polizei-Insp. Augsburg 7 insgesamt 35 Vollzugsbeamte.

Mit Wirkung vom 25. November 2008 wurden die Inspektionen 7 (Olympiastraße in Haunstetten) sowie 4 im Herrenbach (Friedberger Straße) aufgelöst und mit der Inspektion 8 im Präsidiumsgebäude (Gögginger Straße 43) zur „Polizei-Inspektion Süd“ verschmolzen. Die neue Inspektion hat rund 120 Polizisten und ihren Sitz im Polizeipräsidium.

Nb.: Der Autor kam bei einem Telefon-Anruf am  Donnerstag, 20. November 2008 bei der Polizei in Haunstetten bereits bei der neuen Inspektion Süd an der Gögginger Straße an. Die Telefone hatten zwar die bisherige Nummer behalten, waren aber bereits zur Inspektion Süd geschaltet.

Damit ist die Geschichte der Haunstetter Polizei und der Polizei in Haunstetten beendet.

Zur Verkehrserziehung der Kinder:
Ursprünglich war die Verkehrserziehung der Kinder von Seiten des Bayerischen Innenministeriums erwünscht, später dann amtlich vorgeschrieben.

Amtlicher Ausdruck: „Jugend-Verkehrs-Schule.“

Polizist Franz Schmid war der erste Verkehrs-Erzieher in Haunstetten.

Der erste Verkehrs-Übungsplatz war der Pausenhof der Eichendorffschule, wahrscheinlich ab 1966 für vermutlich zwei Jahre. Dort wurden jedesmal die Verkehrsschilder im Hof aufgestellt. Sie wurden im Haunstetter Bauhof praktisch gebettelt, vom Bauhof auch hin- und danach zurückgebracht. Das Gleiche geschah nach rund zwei Jahren, als der Verkehrsübungsplatz in den heutigen „Springpark“ verlegt wurde. Das änderte sich erst 1974 mit der Eröffnung des Verkehrs-Erziehungs-Übungslatzes für Kinder bei der Johann-Strauß-Schule im Oktober 1974.

In der 4. Klasse der Grundschulen findet auch heute noch im Rahmen der Verkehrserziehung eine Radfahrerprüfung statt. Stadtrat Leo Würz stiftete, als Haunstetten noch selbständige Stadt war, alljährlich aus eigener Tasche für jedes jahrgangsbeste Kind jeder der drei Grundschulen in Haunstetten (Eichendorff-, Fröbel- und Johann-Strauß-Schule) ein Buch als Preis.

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Dieses Abzeichen mit dem stilisierten Gardestern und dem Haunstetter Stadtwappen trugen die Haunstetter Polizisten vorn auf der Dienstmütze. Bild: Sammlung Wahl

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Dieses Wappenschil trugen die Haunstetter Polizisten auf der linken Brusttasche der Uniform. Bild: Sammlung Wahl

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Ein Bild der Haunstetter Polizei, Bild mit Bürgermeister Rieger, von links: Franz Schmaus, Tassilo Gastl, Bürgermeister Karl Rieger, Franz Schmid, Anton Brecheler, Willibald Endlich, Nikolaus Geis. Bild: Sammlung Wahl

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Die gesamte Haunstetter Stadtpolizei, aufgenommen im heutigen Forstbetriebshof hinter dem ehemaligen Rathaus am 8. November 1958. Von links Viktor Eser, Oswald Fischbach, Willibald Endlich, Franz Schmid, Alois Miehlich, Nikolaus Geis, Franz Schmaus, Georg Meir,Tassilo Gastl, Alois Wielenbacher, Georg Kabelin, Anton Brecheler. Bild: Sammlung Wahl

In der Mitte davor liegend: Polizeihund Rex ocer Lux? Der Hund war etwas problematisch: Er erkannte niemanden an außer seinem Herrn, Polizeichef Nikolaus Geis, obwohl er die Haunstetter Polizisten ja zum Teil jahrelang kannte. Es konnte auch vorkommen, dass er losgelassen wurde, um einen Missetäter zu stellen und der Hund packte stattdessen einen der auch hinterherrrennenden Polizisten am Hosenboden. Einmal waren zwei Polizeibeamte an Sylvester auf Fußstreife und kamen dabei in die Nähe der Wohnung ihres Chefs. Sie läuteten, um ihm alles Gute zum neuen Jahr zu wünschen. Sie wurden in die Wohnung gebeten und dort schüttelte der erste der beiden Beamten seinem Chef herzlich und kräftig die Hand mit den guten Wünschen. Das Händeschütteln faßte der Hund, der hinter dem Weihnachtsbaum lag, wohl als Angriff auf seinen Herrn auf. Er rauschte hinter dem Chtistbaum hervor und riß dabei gleich den ganzen Weihnachtsbaum um.

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Bild: Sammlung Wahl

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In der 4. Klasse der Grundschulen findet auch heute noch im Rahmen der Verkehrserziehung eine Radfahrerprüfung statt. Stadtrat Leo Würz stiftete, als Haunstetten noch selbständige Stadt war, alljährlich aus eigener Tasche für jedes jahrgangsbeste Kind jeder der drei Grundschulen in Haunstetten (Eichendorff-, Fröbel- und Johann-Strauß-Schule) ein Buch als Preis. Auf unserem Bild ist der Preis ein Jugenlexikon. Nach der Preisverleihung wurden die Kinder mit ihren Eltern von Würz zum Essen in die TSV-Gaststätte eingeladen. Nach der Eingemeindung mußte Haunstetten mit diesen „eigenen Pfürzen“ aufhören. Bild: Sammlung Wahl

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Franz Schmid bei der Verkehrs-Erziehung für Kinder bei der Johann-Strauß-Schule. Bild: Sammlung Wahl