Betrug beim Autokauf in Haunstetten

Ein 25-jähriger Augsburger wurde gestern (27.10.2014) Nacht Opfer eines Betruges. Der Mann hatte seinen VW Touareg online zum Verkauf angeboten und hierzu einen vielversprechenden Anruf erhalten. Mit dem Kaufinteressenten wurde ein persönliches Treffen an einer Tankstelle in Haunstetten vereinbart.

Hierzu erschienen gegen 22:00 Uhr drei Männer – dem Augenschein nach südländischer Herkunft. Der ursprünglich angestrebte Kaufpreis wurde von diesen argumentativ unter Verweis auf Ölrückstände im Kühlerkreislauf (Kühlerwasser) schnell nahezu halbiert. Dies in Verbindung mit dem vorgezeigten Bargeld veranlasste den Verkäufer letztlich tatsächlich noch vor Ort das Geschäft einzugehen.
Einer der drei Käufer fuhr mit dem Neuerwerb davon – begleitet von den beiden anderen in deren dunklen 5-er BMW mit rumänischer Zulassung.

Erst später wurde der geprellte Verkäufer auf die Betrugsmasche aufmerksam gemacht, bei der während der Fahrzeugbesichtigung am im Grunde technisch einwandfreiem Wagen zumeist Kleinstmengen an Motoröl in den Kühlwasservorratsbehälter eingeleitet werden. Später erklären die vermeintlichen Spezialisten dazu, dass wohl zumindest eine defekte Zylinderkopfdichtung als Ursache in Betracht käme. Die verunsicherten Autobesitzer verkaufen dann gutgläubig den Wagen deutlich unter Wert.

Erschwerend für spätere Ermittlungen kommt letztlich hinzu, dass unter Umständen vorhandenen Kaufverträge mit hoher Wahrscheinlichkeit erfundene bzw. nicht existente Personalien und Anschriften enthalten.