Falsche Amtspersonen unterwegs in Hochzoll und Haunstetten

Am Montag, 23.05.2016, gegen Mittag meldeten sich telefonisch bei einer 88jährigen Frau aus Hochzoll zwei Personen, die sich als Frau Hofmann und Herr Jung ausgaben und von der „Zentralpolizei Augsburg“ wären. Im Zusammenhang mit angeblich festgenommenen Einbrechern wollten die beiden auch Informationen zum Kontostand der Dame haben.

Im Zeitraum von Montag auf Dienstag (23./24.05.2016) erhielt eine 80-jährige Frau aus Haunstetten mehrere Anrufe eines angeblichen Polizisten namens „Jung“, der sich ebenfalls im Zusammenhang mit einem festgenommenen Einbrecher nach Bankdaten bzw. Bargeld erkundigte.

Letztlich rief gestern (24.05.2016, gegen 15.30 Uhr) ein gewisser „Thomas Schwarz“ bei einer 81-jährigen Frau ebenfalls aus Haunstetten an und gab sich als Stadtwerkemitarbeiter aus. Mit dem Hintergrund für einen „günstigeren Vertrag“ wollte auch er Bankdaten erfragen.

In allen geschilderten Fällen reagierten die Angerufenen richtig und gaben keinerlei Auskünfte. Vermutlich dienten die Anrufe nur, um persönliche Situationen auszuspähen.

Oftmals melden sich falsche Amtspersonen nicht nur telefonisch, sondern treten auch persönlich auf. In allen Fällen gilt aber:

  • Keine Fremden in die Wohnung lassen
  • Besucher vor dem Öffnen der Tür ansehen (Türspion, Blick aus dem Fenster), Türsprechanlage benutzen
  • Tür immer nur mit vorgelegter Türspaltsperre öffnen
  • Bei unbekannten Besuchern Nachbarn hinzuziehen oder Besucher zu einem späteren Termin bestellen, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist
  • Gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch wehren (laute Ansprache, Hilferuf)
  • Von Amtspersonen Dienstausweis zeigen lassen und sorgfältig prüfen und sich die Behörde/Dienststelle genau nennen lassen
  • Im Zweifel vor Einlass bei der genannten Behörde anrufen, dabei die Telefonnummer selbst heraussuchen
  • Nur Handwerker einlassen, die selbst bestellt oder von der Hausverwaltung angekündigt wurden

Diese und weitere Tipps können Sie auch im Internet unter dem Pfad:
www.polizei-beratung.de nachlesen und herunterladen.

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