Siebentischwald: Eigensinn und Gleichgültigkeit mit beinahe tödlichen Folgen

Siebentischwald: Eigensinn und Gleichgültigkeit mit beinahe tödlichen Folgen

Bei notwendigen Verkehrssicherungsmaßnahmen der Forstverwaltung im Siebentischwald hat ein Fahrradfahrer durch seine Uneinsichtigkeit seine Gesundheit oder gar sein Leben riskiert.

Haunstetter WaldZwei städtische Waldarbeiter sicherten am 21. Mai 2014 beidseitig einen Forstweg ab, an dem ein weiterer Mitarbeiter einen dürren Baum fällte, als ein Radfahrer, trotz allen Warnschildern und Aufforderungen der Forstleute, seine Fahrradtour nicht unterbrechen wollte.

„Er lasse sich sein Fahrtrecht durch den Wald nicht nehmen“, kommentierte er die Warnrufe und Halteversuche der Waldarbeiter und fuhr vorsätzlich in den Fällungsbereich. Der Sägeschnitt war in diesem Moment beendet. Der Arbeiter konnte den Fall des Baumes nicht mehr stoppen.

Kaum zwei Meter neben dem uneinsichtigen Radler kam die Kiefer auf dem Weg zum liegen. Es ist nur glücklichen Umständen zu verdanken, dass der Radfahrer nicht zu Schaden kam.

Bitte Anweisungen befolgen

Die Stadtforstverwaltung weist nochmals darauf hin: Den Anweisungen des Forstpersonals ist unbedingt Folge zu leisten. Absperrschilder und Absperrbänder sind unbedingt zu beachten.

Der Stadtwald bedarf regelmäßiger Pflege sowie ständiger Eingriffe, um seine heutige Gestalt zu bewahren und als Erholungsgebiet sicher zu bleiben. Zeitliche oder räumliche Einschränkungen während dieser Arbeiten lassen sich für die Bürgerinnen und Bürger leider nicht vermeiden. (Quelle: Stadt Augsburg)